UV-Index erklärt: Was die Zahlen für Ihre Haut bedeuten
Der UV-Index ist eine Skala von 0 bis 11+, die die Stärke der UV-Strahlung misst. Die meisten Wetter-Apps zeigen ihn an, aber wenige wissen, was die Zahlen konkret bedeuten.
Die UV-Index-Skala
0-2 (Niedrig): Minimale Gefahr. Kurze Aufenthalte ohne Sonnencreme möglich.
3-5 (Mittel): Sonnenbrand in 30 Min. bei heller Haut möglich. LSF 30+ empfohlen.
6-7 (Hoch): Sonnenbrand in 15-20 Min. LSF 30-50 unerlässlich. Hut und Sonnenbrille dringend empfohlen.
8-10 (Sehr hoch): Sonnenbrand in unter 15 Min. LSF 50+, Schutzkleidung und Schatten nötig.
11+ (Extrem): Sonnenbrand in unter 10 Min. Mittagssonne meiden.
Wann ist UV am stärksten?
UV-Strahlung erreicht ihren Höhepunkt zwischen 10 und 16 Uhr. Sie ist stärker im Sommer, in höheren Lagen, näher am Äquator und auf reflektierenden Oberflächen (Schnee, Sand, Wasser).
In Deutschland erreicht der UV-Index im Sommer regelmäßig 7-8, in den Bergen auch höher. Selbst im Frühling kann er an sonnigen Tagen 5-6 betragen — Sonnenschutz ist also nicht nur ein Sommerthema.
UV und Wolken
Bis zu 80% der UV-Strahlung durchdringt dünne Bewölkung. Nur dichte, dunkle Gewitterwolken reduzieren UV signifikant.
Deshalb sind Sonnenbrände an bewölkten Tagen so häufig — man lässt die Sonnencreme weg, weil es grau aussieht, aber der UV-Index kann trotzdem hoch sein.
Wie Sie den UV-Index täglich nutzen
Prüfen Sie den UV-Index morgens in Ihrer Wetter-App. Ab UV 3+: Sonnencreme vor dem Rausgehen. Ab UV 6+: Outdoor-Aktivitäten auf morgens oder abends legen. Ab UV 8+: Direkte Sonne minimieren.
Für Kinder: Besondere Vorsicht — ein schwerer Sonnenbrand in der Kindheit verdoppelt das Melanomrisiko fürs ganze Leben.
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